Freiburger Barockorchester: Bella Napoli
Beginn: 20:00 Uhr
Bildquelle: Easy Ticket Service / Veranstalter
Beschreibung
Konzertprogramm:
Georg Friedrich Händel
Ouvertüre & Balli aus Agrippina HWV 6
Concerto B-Dur HWV 294 für Flautino
Giovanni Battista Mele
Concerto F-Dur für Blockflöte Nr. 15
Alessandro Scarlatti
Sinfonia zu „Il Giardino d’Amore“
Leonardo Leo
Concerto G-Dur für Blockflöte
Giovanni Battista Pergolesi
Concerto B-Dur für Violine
Lucie Horsch, Blockflöte
Freiburger Barockorchester
Gottfried von der Goltz, Violine & Leitung
Kostenloser Einführungsvortrag um 18.15 Uhr im Mozart-Saal
ermäßigt:
Schüler, Studenten und Auszubildende (unter 30 Jahren), Schwerbehinderte ab 50% und Empfänger von Sozialleistungen gg. Vorlage des jeweils gültigen Ausweises
Begleitperson: Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung (B im Ausweis) bekommen kostenlosen Eintritt
Familienticket:
maximal 2 Erwachsene in Kategorie III-V, wenn das Konzert mit bis zu 4 Kindern zwischen 4 und 16 Jahren besucht wird, die Kinder bezahlen 7,50 € (Familie Kind) - eine Buchung ist nur möglich in Kombination von Erwachsenen und Kinder Tickets.
Inhaber der Bonuscard+Kultur von „Kultur für Alle“ erhalten jeweils 2 Tickets an der Abendkasse.
Alle Konzerte des Freiburger Barockorchesters sind auch als vergünstigtes ABO zu buchen. Buchbar unter folgender Telefonnummer: 0711 2555 565 oder per Mail an barockorchester@easyticket.de.
Kostenlose An- und Abreise mit dem ÖPNV: Die Nutzung der VVS ist im Ticket inkludiert.
Nach dem überwältigenden Erfolg der „Concerti all’arrabiata“ geht die Erkundungs¬tour durch Italiens musikalische Speisekarte nun weiter. Diesmal gibt es ein mehr¬gängiges Menü aus Neapel. Die Stadt am Vesuv war in der Barockzeit neben Rom und Venedig das bedeutendste Musikzentrum der apenninischen Halbinsel und unzählige Komponisten versammelten sich in den Opernhäusern und Palästen der Stadt. Selbst Georg Friedrich Händel ließ es sich nicht nehmen und stattete Neapel während seines Italienaufenthalts einen Besuch ab, wo er intensiv die dortige Opern- und Kirchenmusiktradition studierte. 1713 wurde in Neapel seine Oper Agrippina mit großem Erfolg aufgeführt.
Neben bekannten Größen wie Händel, Alessandro Scarlatti und Giovanni Battista Pergolesi gab es noch eine Reihe weiterer Komponisten in Neapel, die heute nur noch Insidern ein Begriff sind, etwa Leonardo Leo oder Giovanni Battista Mele. Diese Komponisten eint der sog. „neapolitanische Stil“: eingängige Melodien mit emotionaler Ausdruckskraft.
Das FBO serviert diese neapolitanischen Leckerbissen gemeinsam mit der Blockflötistin Lucie Horsch, die trotz ihres jungen Alters eine beeindruckende Karriere auf internationalem Parkett aufweisen kann. Molto bene!