Mittendrin
Beginn: 19:30 Uhr
Bildquelle: Easy Ticket Service / Veranstalter
Beschreibung
MEYERBEER
Ouvertüre aus der Oper „Le prophete“
ULLMANN
Klavierkonzert op. 25
BLECH
„Waldwanderung“ – Stimmungsbild für Orchester op. 8
BLOCH
Concerto grosso Nr. 2
VA-Info:
Schwerbehinderte ab 50% erhalten gegen Vorlage des Schwerbehinderten-Ausweises eine Ermäßigung auf den Einzelkartenpreis, welche für die jeweilige Veranstaltung hinterlegt ist.
Sofern eine Begleitperson erforderlich ist (Eintrag im Schwerbehinderten-Ausweis) wird auch dieser Person eine Ermäßigung in gleicher Höhe gewährt.
Schwerbehinderte ab 80% bekommen freien Eintritt und die Begleitperson eine Ermäßigung auf den Einzelkartenpreis, welche für die jeweilige Veranstaltung hinterlegt ist.
freie Sitzplatzwahl
Ticket beinhaltet die Nutzung des VVS.
Unser Programm vereinigt Kompositionen jüdischer Komponisten aus zwei Jahrhunderten.
Der aus Berlin stammende Giacomo Meyerbeer (1791–1864) war einer der bekanntesten Vertreter der französischen Grand Opéra. Seine Oper „Le prophete“ (uraufgeführt 1849 in Paris) mit ihrer „sinfonischen“ Ouvertüre war einer seiner triumphalen Erfolge.
Viktor Ullmann (1898–1944), geboren in Teschen (Schlesien), betrieb von 1931 bis 1933 eine anthroposophische Buchhandlung in Stuttgart. Der Kompositionsschüler Arnold Schönbergs beendete sein einziges Klavierkonzert 1939 in Prag, neun Monate nach dem Einmarsch der Wehrmacht dort. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, wo er eine wichtige Rolle im Musikleben spielte. Im Oktober 1944 kam Ullmann ins Vernichtungslager Auschwitz, wo er wenige Tage später ermordet wurde.
In der Geschichte der Stuttgarter Philharmoniker spielte Leo Blech (1871–1958) als erster großer Dirigent, der regelmäßig als Gast das Orchester in der Alten Liederhalle leitete, eine wichtige Rolle. Seine „Waldwanderung“ entstand bereits 1901. Der Komponist und Dirigent war unter anderem jahrzehntelang Generalmusikdirektor verschiedener Opernhäuser in Berlin. Er konnte 1937 über Lettland nach Schweden emigrieren.
Der Genfer Ernest Bloch (1880–1959) studierte in Frankfurt, München, Brüssel und Paris und emigrierte 1916 in die USA, wo er als Kompositionslehrer tätig war. Die stilistische Bandbreite seiner Musik drückt sich in seinem 2. Concerto grosso (1952) in einer Hinwendung zum Neoklassizismus aus.
Moritz Winkelmann Klavier
Stuttgarter Philharmoniker
Dirigent Luka Hauser
Über die Location
Das Gustav-Siegle-Haus in Stuttgart ist ein traditionsreicher Konzert- und Veranstaltungssaal in zentraler Lage. Das Haus wird für unterschiedliche kulturelle Formate genutzt, darunter Konzerte, Vorträge und Veranstaltungen mit Bildungsanspruch. Durch seine Saalsituation eignet es sich gut für Familien- und Vermittlungsformate ebenso wie für klassische Konzerte. Im Stuttgarter Musikleben ist es eine bekannte Adresse jenseits der ganz großen Opern- und Konzerthäuser.