VON DER ELEGIE ZUM AUFBRUCH
Armenische Kulturtage 2026
- Datum
- Samstag, 24.10.2026
- Beginn
- Beginn: 14:00 Uhr
- Ort
- Liederhalle Silcher-Saal, Stuttgart
- Preis
- 18,00 EUR
Event/Künstler Infos
Drei Instrumente. Zwei Komponisten. Und zwei sehr verschiedene Antworten auf die Frage, wie Musik von Erinnerung, Sehnsucht und neuer Bewegung erzählen kann.
Am Anfang steht Sergei Rachmaninows Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll, ein Werk von konzentrierter Melancholie, das der junge Komponist in einem einzigen großen Bogen entfaltet. Das Klavier eröffnet eine dunkle Klanglandschaft, in die Violine und Violoncello nach und nach eintreten. Schon hier ist vieles von jener Sprache zu hören, die Rachmaninow später unverwechselbar machen sollte.
Sechs Jahrzehnte später entsteht mit Arno Babadschanjans Klaviertrio fis-Moll eines der bedeutenden armenischen Kammermusikwerke des 20. Jahrhunderts. Das dreisätzige Werk führt vom weit gespannten Largo über das lyrische Andante bis zum energiegeladenen Allegro vivace. Aus Nachdenklichkeit wird Bewegung, aus Spannung Energie. Daraus entsteht die Dramaturgie, die dem Konzert seinen Titel gibt.
Drei Musiker, deren Wege in Jerewan beginnen, bringen diese Werke zusammen. Anush Nikoghosyan trat mit zehn Jahren als Solistin mit dem Armenischen Nationalphilharmonischen Orchester auf und studierte in München bei Christoph Poppen und Julia Fischer. Diana Sahakyan studierte in Jerewan, Frankfurt und Madrid und gastierte unter anderem in der Alten Oper Frankfurt und im Concertgebouw Amsterdam. Vache Bagratuni, ausgebildet in Jerewan, Freiburg und Stuttgart, ist seit vielen Jahren Mitglied des Staatsorchesters Stuttgart.
VA-Info:
Freie Sitzplatzwahl
ermäßigt:
Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung und Senioren